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Dia de los muertos

Montag, 05.11.2018

In Mexiko City habe ich mich dann mal schlau gemacht, ob denn dort auch gross die beruehmten Dia de los muertos gefeiert werden. In ganz Mexiko zelebrieren sie diesen Tag. Doch in jedem Teil des Landes verschieden. In Mexiko City ist es immer eher eine kleinere Angelegenheit und wird in den letzten Jahren nur immer groesser durch den neuen James Bond Film. Viele haben mir gesagt, das Oaxaca die Stadt sei, wo es am groessten und traditionellsten gefeiert wird. Somit habe ich beschlossen frueher als geplant mich auf dem Weg nach Oaxaca zu machen und die Umgebung von Mexiko City spaeter zu erkunden. Da der Andrang zu diesen Tagen in der Stadt noch hoeher ist als so schon, waren natuerlich alle Unterkuenfte bereits ausgebucht. Denn auch hier, seitdem es den Film Coco gibt, stroemen Massen nach Oaxaca (ich habe den Film bisher noch nicht gesehen, werde ich aber, da er viel ueber die Geschichte in Oaxaca erzaehlen soll). Ich hatte aber das grosse Glueck eine Kanadierin kennengelernt zu haben, die bereits ein Airbnb gebucht hat und noch ein Bett frei hatte. Somit machte ich mich also auf die 8 Stunden iange Busfahrt... nach Oaxaca.. (ich hasse mittlerweile Busfahren..).

Der Tag der Toten ist, nicht wie man denken mag, etwas trauriges hier. Es ist ein grosses Fest mit vielen Feiern und viel Freude. Es steckt so viel Geschichte und Tradition dahinter, was mich sehr beeindruckt hat. Alles beginnt am 31.10. wo die Familien auf dem Friedhof die Graeber huebsch dekorieren und ihre feierlichen Zeremonien abhalten. Ich haette die Gelegnheit gehabt, ein Friedhof zu besuchen und mir das anzuschauen, da sie in der Stadt viele Touren angeboten haben. Aber ich hatte das Gefuehl, das ich da nicht so recht dorthin gehoere. Schliesslich gedenken sie ihrer verstorbenen Menschen und ich wuerde daneben stehen und sie beobachten wie im Zoo. Was ich gehoert hab ist, dass ich wirklich etwas verpasst habe, einige Familien recht offen waren, andere nicht und das es Massen an Touristen waren.. Also bin ich froh, dass ich nicht gefahren bin.
In der Stadt spielen sich die Feierlichkeiten ungefaehr so ab: Es faengt irgendwo eine Kappele an zu spielen, womit sie eine "Parade" beginnen und Leute laufen ihnen hinterher. Viele von ihnen sind verkleidet. Dies tun sie, damit sie von den Toten nicht erkannt werden und mit genommen werden. Somit sind die Verkleidungen, insbesondere die die ihr auch bei mir seht, kein Teil von Halloween wie viele bei uns denken, sondern gehoeren zu ihrer Tradition hier.
In der gesamten Stadt sind kleine Altare aufgebaut, die 4 wichitge Elemente beinhalten. Die Blumen stehen fuer die Erde, damit die Toten einen Untergrund haben auf dem sie bleiben koennen. Die Girlanden stehen fuer den Wind, ueber den die Menschen mit den Toten kommunizieren. Das Wasser soll den Toten Kraft geben und die Kerzen stehen fuer das Licht, damit die Toten den Weg finden.

Altar 

ich weiss nicht wieso... aber ich kann leider keine Videos hochladen..

Am  01.10, habe ich mich schminken lassen und einen Taxi genommen. In der Stadt direkt feiern sie zwar auch viel und gross, aber in den umliegenden Doerfern feiern sie traditioneller. Also habe ich dem Taxifahrer gesagt, dass er mich zu einem Ort bringen soll, wo sie traditionell feiern. Zuerst war ich mir nicht so sicher ob es so sinnvoll ist was ich da mache.. Alleine im dunkeln Taxi zu fahren zu einem Ort welcher 40 Minuten vom Zentrum weg ist und zudem sich da wohl auch kein Torui aufhalten wird. Doch alle meine Sorgen verflogen schnell. Der Taxifahrer war super nett und hat mir viel erzaehlt und mir seine Handynumer gegeben damit er mich wieder abholen kann.  In dem Dorf dann angekommen, spielte sich ein aehnliches Bild ab. Die Kapelle begann zu spielen und das ganze Dorf ging hinterher. Einige waren verkleidert und einige nicht. Es wurde viel Bier und Mezcal (der schmeckt nicht!!) getrunken und getanzt. Die Kapelle ging von Haus zu Haus, wo sie etwas zu essen bekam und sich immer mehr verkleideten und sich anschlossen. In der Zeit warten die Menschen vor dem Haus und unterhalten sich und trinken. Das ganze Dorf arbeitet das gesamte Jahr zusammen an den Vorbereitungen.
Da ich wirklich fast die einzige Touristen war und ich mit meinen blonden Haaren ja auch relativ schnell auffalle, war ich nicht lang allein. Eine Mexikanerin hatte mich gefragt woher ich komme und so fing das Gespraech an und ich feierte etwas mit ihrer Familie. Es hat wirklich richtig viel Spass gemacht.
Am naechsten Tag verabredeten wir uns in der Stadt und gingen mit Freunden von ihr feiern. Somit habe ich jetzt schon ein paar mexikanische Kontakte in Oaxaca, auch wenn viele von ihnen in Puerto Escondido arbeiten und jetzt wieder weg sind. Aber es macht doch sehr viel aus wenn man Spanisch sprechen kann. Es waren wirklich nette Tage mit ihnen und alle waren sehr offen.

Nun sind die Feiertage aber auch vorbei und ich bin wirklich gluecklich, das ich es hier in Oaxaca erlebt habe und den Tag der Toten mit feiern konnte. Es war wirklich sehr interessant und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Schliesslich ist es fuer uns immer nur eine traurige Sache. Hier gehen sie damit aber ganz anders um. Habe nun beschlossen an den jeweiligen Todestagen meiner Liebsten nicht mehr zu Weinen, sondern einfach eine Party zu schmeissen!! :D

Da die Stadt soo unglaublich voll war in den letzten Tagen mit Touristen (ich weiss ich bin selber einer), habe ich mir bisher noch nichts von innen, sondern alles nur von aussen angeguckt und aus der Stadt habe ich mich bisher auch noch nicht bewegt:D . Aber ich habe ja noch genung Zeit ;) Heute faengt erstmal die Arbeit an, ich bin schon sehr gespannt.

Hier aber schonmal ein paar Bilder von Oaxaca. Ich bin verliebt in die Stadt.

 

Mexiko Stadt

Sonntag, 04.11.2018

Angekommen bin ich dann also in Mexiko City :) Eine Stadt die mich schon immer gereizt hat, aber ich ein Verbot von meiner lieben Mami hatte :D Es stellt sich aber heraus, dass sich in den letzten Jahren sehr sehr viel im Stadtbild geandert hat. Die Prostitution im Park bspw. ist Vergangenheit und ein Spaziergang durch den Park ist nun kein Problem mehr. Dennoch gibt es Stadtteile in die man sich besser nicht begeben soll. Es ist schliesslich trotzdem Mexiko und die Probleme und Gefahren sind nicht ueberall behoben.

Ich fuer meinen Teil bin beeindruckt von Mexiko City. An meinem ersten Tag hatte ich das grosse Glueck eine Mexikanerin im Hostel zu treffen die mir ein bisschen die Stadt gezeigt hat und viel erklaert hat.
Am zweiten Tag war ich dann allein unterwegs und hatte an manchen Stellen ein komisches Angstgefuehl. Kein Touri in der Naehe, Menschen die auf der Bank schliefen und mich anstarrten.. Da habe ich schnell das Weite gesucht und habe mich wie ein 100% Touri verhalten und mich in einen Hop on Hop off Bus gesetzt :D Es erschien mir die beste Moeglichkeit diese riesen Stadt gut erkunden zu koennen. Es gab insgesamt 4 Routen. 3 davon habe ich gemacht und kam nach 8 Stunden, mit einem Sonnenstich (Da ich oben auf dem Bus sass, natuerlich ohne Muetze) und vielen Erfahrungen und Eindruecken der Stadt, wieder im Hostel an.

Das Zentrum mit seinem Hauptplatz " Der Zocalo" welcher der größte Platz in Lateinamerika und der drittgroeßte der Welt ist, ist einfach uberwaeltigend. Wo jetzt die schoenen Gebaude stehen, stand einst eine Mayastadt die von den Spanieren platt gemacht wurde. Jedoch waren die Bauten der Mayas so massiv, das sie nur den oberen Teil abrissen und ihre Gebaude auf diesem Untergrund erbauten. Dies hat nun zur Folge, dass alles absagt und die Gebaeude anfangen zu kippen. An einigen Stellen kann man noch Reste von der Mayastadt sehen. Irgendwann in der Zukunft, wird dieser Platz wohl sehr wahrscheinlich so nicht mehr exstieren. Auf dem Platz befindet sich unter anderem die Kathedrale und das Regierungsgebaeude.

Ausgrabungen

Sonst kann man in der Innenstadt alles uebliche finden was man so bei uns auch findet wie z.B. H&M und co.

Aber auch etwas ausserhalb vom historischen Zentrum, aber immer noch im Zentrum gibt es viele schoene Sachen zu entedecken, wie Austellungen von Kuenstlern, die Saeule der Unabhaenigkeit oder das Gebaeude der Revolution von dem man einen fantastischen Blick auf Mexiko City hat. Das habe ich alles auf der einen Route sehen und erreichen koennen.

Sauele der Unabhaenigkeit Gebaude der Revolution Bellas Artes

Auf den anderen beiden Routen habe ich das vollkommen andere Mexiko kennengelernt. Innovativ, entwickelt und jede Menge Reichtum. Grosses Banken- und Finanzviertel und Shoppingmals wo man sich mit Gucci Sachen und Ferraris austatten lassen kann. Auch grosse Firmen wie Néstle (die ihr besser nicht mehr kaufen solltet!!) haben dort ihren Sitz. Auch die Menschen waren gleich ganz anders. Es war sehr spannend dies mal gesehen zu haben, aber auch erschreckend zu gleich, wenn man erahnen kann und auch aus der Schule und dem Studium weiss, wie es am Stadtrand aussieht. Eine so grosse Luecke zwischen Arm und Reich.

 

Da Mexiko City hoechst wahrscheinlich mein Dreh - und Angelpunkt werden wird, habe ich mich entschieden den Rest der Stadt an einem anderen Zeitpunkt zu erkunden. Anlaesslich der Feiertage "Dia de los muertos" habe ich mich schon frueher auf dem Weg nach Oaxaca gemacht als geplant. Aber nun ja, Plaene sind dafuer da um sie wieder zu verwerfen:D Fuer den Dia de los muertos in Mexiko City

Der Beginn eines neuen Abenteuers

Sonntag, 04.11.2018

Halli Hallo. Noch nicht ganz eine Woche ist vergangen seitdem ich mich  auf dem Weg nach Mexiko gemacht habe. Witzigerweise habe ich gerade gesehen, dass meine letzte Backpackingreise ja in Mexiko war und der Blog sich daran jetzt perfekt anschliessen wird ;). Dieses mal bin ich ja aber nicht hauptsaechlich hier um mich zu vergnuegen, sondern um ein paar praktische Erfahrungen zusammeln. Waehrend meines Auslandsjahres an der UNI in Sevilla habe ich einen Professor aus Oaxaca, Mexiko kennengelernt. Er stellte seine Arbeit vor und ich dachte mir, hey das ist genau das was mir in der Zukunft so vorschwebt. Also habe ich einfach mal den Mut zusammen gefasst und habe ihn gefragt, ob es moeglich ist ein Praktikum bei ihm zu absolvieren. Und tada, nun bin ich hier knapp 6 Monate spaeter. Was genau meine Aufgaben sein werden und wie es alles so ablaufen wird, wird sich in der naechste Woche dann zeigen. Ueber das Praktikum an sich werde ich euch abschliessend einen Bericht schreiben. Insgesamt werde  ich hier ca. 2,5 Monate arbeiten und habe dann noch knapp  2 Monate um Mexiko zu bereisen, wo ich euch hier auf dem laufenden halten werde.

Wer sich interssiert was und wo der Geopark ist habe ich hier einmal den Link :) http://www.geoparquemixtecaalta.org/

Liebe Gruesse

Bacalar

Sonntag, 05.03.2017

Am Dienstag ging es dann auf zu der 14 Stündigen Busfahrt nach Bacalar. Der Bus ist einen riesen Umweg gefahren. Wir vermuten aber, dass es daran liegt das die Strecke durch die Berge nachts ziemlich unsicher ist, da die Seperatisten dort gerne mal den einen oder anderen Bus ueberfallen. Ankommen sollten wir  in Bacalar eigentlich um 4 Uhr. Um 5 Uhr waren wir jedoch immer noch nicht da und wir hatten keine Ahnung wo wir waren. Eine Reihe neben uns, machte ein Maedchen ihr GPS an und rannte aufgeregt nach vorn... ich hatte einfach nur gehofft, dass sie nicht nach Bacalar wollte sondern ein Stopp vorher. Doch dem war nicht so. Wir hatten Bacalar verpasst. Und zwar alle 5 Backpacker die dort hin wollten aus dem Bus. Und das Witzigste war, dass wir zu dem Zeitpunkt noch nicht mal geschlafen haben sondern wach waren. Aber der Busfahrer hat kein Stopp angesagt und an den Haltestellen gibt es auch keine Schilder. Zum Glueck waren wir nur 29 km zu weit und der naechste Bus zurueck nach Bacalar lies nicht lange auf sich warten. Bacalar ist ein so wunderschoener Ort der uns so sehr begeistert hat, dass wir gar nicht mehr weg wollten. Viel gemacht haben wir jedoch nicht. Aber das tat auch mal sehr gut. Wir haben viele tolle Leute im Hodtel kennengelernt und uns mit ihnen die Zeit vertrieben. Besucht haben wir das Fort, was früher zum Schutz vor den Piraten erbaut wurde. Es hat innen ein sehr interessantes Museum. Neben dem Fort gibt es das Chili y Mango, wo wir den weltweitbesten veganen Bürger  gegessen haben. Der Sonnenaufgang in Bacalsr ist wunderschoen und es lohnt sich durchaus dafür um halb 7 aufzustehen. Am letzten Morgen haben wir eine Stand - up - Padeltour gemacht was zwar Spaß gemacht hat, fuer unseren Geschmack nur etwas zu lang war mit 3 Stunden und es super anstrengend war, da wir die ganze Zeit gegen die Stroemung mussten. Wir haben eine Insel, Cenoten und ein "Schiffswrack" was mal ein Restaurant werden sollte besucht. Nach 4 Tagen hatten wir eigenrlich immer noch nicht genug von Bacalar, aber die Zeit draengt etwas... Wir muessen leider weiter.

Lage des Hostels Fort

Zusammenfassung

Sonntag, 05.03.2017

Ich weiß, es ist schon ein paar Tage her, dass ich etwas von mir hab hoeren lassen. 

Das letzte mal habe ich euch aus San Christóbal berichtet. Dort waren wir dann noch 1 1/2 Tage. Unter anderem haben wir den Sumidero Canyon besucht. Man kann es gut auf eigene Faust machen, aber auch genau so gut mit einer Tour. Der Preis ist beinahe identisch. Mit der Tour aber um einiges entspannter, denn wenn man es alleine macht, muss man erstmal zum Busbahnhof, der relativ weit weg war von unserem Hostel und man muss den Bus wechseln. Die Tour holt einen vom Hostel ab und bringt einen direkt an den Pier. Dort nimmt man ein Boot mit ca. 20 anderen Touristen und fährt 2 Stunden durch unglaublich schoene Natur. Rechts und links von einem ragen Felswände bis zu 1 km in die Höhe. Einfach nur atemberaubend. So etwas Schoenes und faszienirendes zugleich habe ich noch nie gesehen. Einige Tiere wie Krokodile haben wir auch gesehen. Auf dem Weg gibt es einige Wasserfälle, die bei durch die Trockenzeit aber nicht vorhanden waren. Das war etwas schade, denn dann sieht es sicherlich noch schöner aus als so schon. Der eine sah aber auch ausgetrocknet spektakulär aus und erinnerte einen an einen Tannenbaum. Nach den 2 Stunden hatte man 1 Stunde Zeit die in der Nähe gelegene Stadt .... zu besuchen. Sie hatte einige schöne Gebäude jedoch war es uns viel zu heiß und der Hunger war zu groß. Also schlenderten wir nur kurz durch die Stadt und schauten uns etwas an um dann aber an dem erst besten Streetfood - Stand mkt Tacos anzuhalten. Zurück in San Christobal haben wir dann noch. 

sumido canyon

Am naechsten Tag haben wir dann vormitttags noch die Grutas del San Christóbal besucht. Die sind super zu erreichen und nur 15 Minuten mit einem Collective, was hier aber Taxen sind, von der Stadt entfernt. In der Regenzeit scheint durch die Höhlen wohl ein Fluss zu fließen. Es gibt einige schoene Kalkgebilde. Ca. 350m sind selbst zu erkunden. Dannach darf man nur nach Aufpreis, mit Führer und Helm weiter. Bei uns sass aber leider niemand um uns dort durch zu fuehren, weswegen wir aus der kalten Hoehle wieder raus sind. Die Hoehlen sind in einem kleinen Naturpark integriert, der aber eher Einheimische anspricht. 

San Christobal

Sonntag, 26.02.2017

Nach der Todesfahrt, kamen wir bei dann doch 10 Grad kuehleren Temperaturen an. Tagsueber herrschen hier doch wieder um die 26 C was ganz angenehm ist um sich die Stadt  anzuschauen. Es ist auch eine Kolonialstadt und hat sehr viele schoene Gebaeude, sowie riesige Maerkte wo man alles kaufen kann was das Herz begehrt. Frisches Obst und Gemuese, sowie Strassenessen haben wir heute schon ergattert. Als wir jedoch vor dem Huehnchen standen, voll mit Fliegen, haben wir doch entschieden, dass wir das lieber im Supermarkt kaufen. Schliesslich haben wir morgen etwas Tolles vor und wollen deshalb ungerne einen Tag auf der Toilette verbringen muessen. Da es Abends ja doch recht kuehl wird, haben wir uns erst mal einen Poncho fuer 5 Euro gekauft. Die Dinger sind richtg bequem und wir kaufen uns sicherlich noch einen. Die Stadt ist sehr schoen und durch die Fussgaengerzone etwas entspannter und ruhiger als die , die wir bisher besichtigt haben. In der Fussgaengerzone gibt s auch einige Laeden fuer Touristen, wo man kleine Taschen und Ponchos kaufen kann sowie Armbaender. Das alles bekommt man jedoch auch auf dem Markt, wo es Teils um einiges guenstiger ist. Ab und an kann man versuchen zu handeln, wobei manche Sachen, wie der Poncho Festpreise haben und man beim Kauf von 2 vielleicht einen Rabatt von 2 Euro bekommen kann, aber besser als gar nichts. Es gibt hier zwei Aussichtspunkte zu besichtgen, wobei bei beiden eine Kirche steht. Mehr lohnen tut sich aber der Cruze del San Christobal, da bei dem anderen viele Baume die Sicht auf die riesige Stadt versperren. Heute war Sonntag und die Strassen sehr voll. Wirklich jeder war unterwegs und hat das Wetter genossen.

Cero del San Christobal

 

 

Palenque

Sonntag, 26.02.2017

Nach etwas Ueberredungskunst hat Nils es geschafft mich zu ueberreden vor San Christobal ein paar Tage in Palenque einen Stop zu machen. Wofuer ich ihm wirklich sehr dankbar bin!!
Wir haben von Mérida aus den Nachtbus nach Palenque genommen und haben den Tag noch etwas in der Stadt verbracht. Am 23.02, fing dort der Karneval an, welcher mit einer kleinen Kinderparade begonnen wurde. Karneval wird hier jedoch nicht als grosses Trinkereigniss gesehen. Es ist ein Fest der Familie und es ist ueberhaupt nicht ueblich dort viel Alkohol zu trinken. Was sowieso nur im Haus moeglich waere, da das Trinken auf oeffentlicher Strasse nicht erlaubt ist. Der Umzug war wirklich suess. Leider sind wir nicht uebers Wochende da gewesen, denn da sollen es noch groessere Feiern sein.

Nachdem uns der Bestitzer des Hostels rausgeworfen hat, weil er der Meinung war er wuerde nur auf unsere Sachen aufpassen bis 18 Uhr, haben wir noch 3 Stunden am Busbahnhof verbingen muessen. So etwas hatten wir wirklich noch nie erlebt. Zum Glueck gibt es an den Busbahnhoefen freies WLAN. Um 5 Uhr in der Frueh sind wir dann in Palenque angekommen. Wir hatten uns ein Hostel mitten im Dschungel gebucht El Panchan, Reservierungen sind hier jedoch nur per Mail moeglich. Es gibt dort Einzelzimmer fuer 300 Pesos was ziemlich billig war. Guenstiges Fruehstueck gab es dort auch und ich konnte endloch wieder Ruehrei mit Bohnen und Tortillas essen. Ein besseres Fruehstueck gibt es nicht! Am selben Tag haben wir noch eine Tour zu zwei wunderschoenen Wasserfaellen gebucht-. Gekostet hat das 250 Pesos. Macht man es auf eigene Faust ist es fast derselbe Preis und ziemlich umstaendlich und lange Fahrten, so dass man beide mit den oeffentlichen Bussen nicht schaffen wuerde. Die Tour ging um 12 Uhr los. Als erstes machten wir einen Stopp beim Miso Ha fuer 30 Minuten. Die Zeit war ziemlich knapp und mann musste sich sehr beeilen, wenn man den Weg hinter den Wasserfall schaffen und geniessen wollte. Fuer einen Anblick von vorn, war da leider nur noch wenig Zeit.

Miso Ha

Zu dem naechsten Wasserfall, mussten wir erst einmal 1 1/2 Stunden fahren. Die lange Anfahrt hat sich aber ziemlich gelohnt!! Denn wir waren bei dem atemberaubenden Aqua Azul angekommen. Er besteht aus mehreren einzelnen Stufen und man kann sie alle besichtigen und immer weiter hoch gehen. Am Weg waren sehr viele Souvenirstaende, worauf man aber nur ab und an einen Blick erhaschat hat, da der Wassefall viel schoener war. An einigen Stufen konnte man auch baden. Die Chance haben wir uns natuerlich nicht nehmen lassen, auch wenn das Wasser etwas kalt war. Dort hatten wir 2:30 Studen Zeit,was ausreichend war, auch wenn wir sicherlch dort 10 Stunden haetten verbringen koennen. Zum Schluss haben wir dann noch sehr guenstige, leckere und frische Empanadas genossen mit einem wundervollen Ausblick .

Aqua Azul Aua azul Empanadas

Am naechsten Tag wurden wir dann von den Bruellaffen geweckt. Ein wirklich wahnsinnig tolles Gefuehl.

Ausblick aus dem Zimmer

Dann haben wir unsere Sachen gepackt und schon mal ausgescheckt und uns auf den Weg zu den Ruinen gemacht, wofuer Palenque neben der Natur noch beruehmt ist. Die Ruinen der Mayas befinden sich mitten im Urwald und man kann noch auf sie rauf gehen. Vom Stil her ganz anders als in Chichen Itza., da dort die Tolketen nicht waren und sie somit keine Auswirkung auf die Architektur hatten. Diese Ruinen errinerten mich sehr an die in Tikal, Guatemala. Auf dem Weg zu ihnen, kamen wir an zwei Wasserfaellen vorbei, die durch die Trockenzeit aber nicht viel Wasser trugen. Die Ruinen sind wirklich sehr schoen und von einigen hohen, hatte man einen artemberaubenden Ausblick.

 

Am Nachmittag haben wir dann den Bus nach San Christobal genommen. Auf dieses Ziel habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut. San Christobal liegt in mitten des Gebirges und die Strecke dort hin ist sehr kurvig. Nachdem unser Bufahrer diese trotzdem mit 60km/h genommen hat und wir einmal nur noch auf 2 Raedern standen und neben uns nichts mehr war und die Frontscheibe einen riesen Riss bekommen hat, waren wir nur noch froh, als wir dann 6 Stunden spaeter angekommen sind.

Mérida

Sonntag, 26.02.2017

Merida lautete dann der nächste Stop. Aufgrund eines Kommunikationsfehlers, durften wir die Fahrt bis dorthin in dem Bus der ersten Klasse fahren, was uns rund 80 pesos mehr gekostet hat. Es war zwar ganz nett, den neuen James Bond Film sehen zu können, jedoch reicht uns die zweite Klasse für weniger Geld voll und ganz aus. Die Stadt Merida ist die Hauptstadt von Yucatan und ist auch im Kolonialstil erbaut. Sie hat viele schöne Bauten, ist aber auch irre groß mit sehr viel Verkehr. Besonders gut gefallen hat mir der PlazaMajor mit der Kathedrale. Merida hat auch einiges an Museen zu bieten wie bspw. Das Mayamuseum und das Museum über den Gründer von Merida.

Plaza major kathedrale

An meinem Geburtstag, haben wir uns dann ein Auto geliehen und sind nach Río Largatos, dass was in Valladolid nicht geklappt hat, gefahren. Auch wenn der Vermieter nicht ganz so seriös war, war der Preis mit 90€ für zwei Tage zu verlockend. Zunächst waren wir mit einer aus Barcelona zu dritt. Sie ist nur leider am Morgen wieder ausgestiegen, da ihr Handy kapput gegangen ist und sie das Geld wieder haben wollte, was sie fürs Auto gezahlt hat, um sich ein neues Handy zu kaufen. Das war ziemlich blöd. Denn nun sind Nils und ich auf diesen Kosten sitzten geblieben. Zum Glück hat sich dann noch ein Isländer bei uns mit angeschlossen, womit wir die Spritkosten wenigstens durch 3 teilen konnten. Es war nun der erste reisende Isländer den ich getroffen habe, sehr interessant Am Morgen sind wir dann los. Ich bin die erste Strecke gefahren. Und gleich zunächst mal in eine Einbahnstraße von der falschen Richtung eingebogen. Das ist hier aber auch verwirrend mit den Einbahnstraßen. Knapp 3 Stunden braucht man für den Weg pro Strecke. Google hat uns jedoch keine gesperrten Straßen angezeigt womit wir uns in der Stadt verfahren haben und irgendwo in den Wohngebieten die Zufahrtstraße zum Highway gesucht haben. Nach einer guten halben Stunde ist uns das dann auch gelungen. Die restliche Strecke verlief damn aber reibungslos. Hier in Yukatan gehen die Straßen nur geradeaus. Es gibt hier kaum Kurven, was das Fahren etwas eintönig macht. Dafür konnte man etwas rechts und links schauen und die Natur bewundern, die ziemlich trocken ist aber dennoch etwas Schoenes hat. In Río Largatos angekommen, warteten gleich am Ortseingang Menschen, die einem eine Tour anbieten. Man fährt dann jemanden auf einem Roller nach der einen zu den Booten bringt. Dort angekommen, machen sie uns einen Preis. Zum Glück hatten wir uns schon vorher informiert und von anderen Backpackern gehört, dass sie die Touren für 1200 Pesos anbieten aber der normale Preis so bei 800 liegt für ein Boot. So war es nun auch bei uns. Er fing bei 1200 an. Ich konnte es dann noch auf 900 runter handeln. Den Preis für 800 wollte er uns aber nicht geben, obwohl ich sogar den Geburtstagsjoker gezogen habe. Dafür aber ein Liedchen. Die Tour dauerte 2 Stunden und war artemberaubend schoen. Wir haben ganz viele Tiere gesehen und sind Krokodilen gefährlich nahe gekommen. Worauf ich mich im vorher am meisten drauf gefreut hatte war, dass wir Flamingos sehen werden. Von weitem konnte ich die große Herden als kleine pinke Punkte schon erkennen. Wir kamen ihnen immer näher, bis wir mit dem Boot in dem zu flachen Wasser stecken blieben. Die Flamingos blieben kleine pinke Punkte und unserer Bootsfahrer versuchte mit aller Kraft das Boot gegen die Strömung wieder ins tiefere Wasser zu druecken. Nach dem wir dann wieder Fahrt aufnehmen konnten, sind wir zu der Stelle gefahren, wo das Wasser pink sein sollte. Letzten endes war es aber eher orange und auf den Bildern sieht es einfach nur nach dreckigem Wasser aus. Das kam daher, da es super windig war und das Wasser sich zu sehr mit dem Sand vermischt hat. Die eigentliche pinke Farbe kommt durch die hohe Salzkonzentration. In Colerados, dem Dorf daneben, wird Unmengen an Salz produziert, die man teils erkennen konnte. Man hätte dort auch Schwimmen, bzw schweben können sagte uns unser Bootsführer, obwohl vor unserer Nase ein großes Schild mit PELIGROSO- gefährlich- stand. Dazu sagt er nur, dass dies die Fabrik aufgestellt habe, da sie der Meinung wären, dass wenn Menschen darin baden, sie Sonnencreme in ihrem Salz hätten. Der Guide meinte dies waere quatsch. Wir haben es trotzdem gelassen und er weckte unsere Hoffnung wieder Flamingos zu sehen. Vorher machten wir aber noch fix halt an einer Cenote die aber nicht als solche zu erkennen war. Dann haben wir uns auf die Suche nach den Flamingos gemacht. Nach endlos langen Minuten mit schwindender Hoffnung, haben wir endlich welche entdeckt. Es war zwar nur eine kleine Gruppe aber immerhin besser als keine. Zudem konnten wir so näher ran. Mein Geburtstag war gerettet. Die Stadt bei Río Largatos ist eine richtig suesse Stadt. Leben tun sie dort von der Fischerei und von dem Tourismus. Die Restaurants waren alle sehr teuer aber direkt am Wasser. Also haben wir in einer kleinen Nebenstraße in eimen kleinen Comedor gegessen. War super billig und super lecker. Gesättigt haben wir uns dann wieder auf den Rückweg gemacht. Den Rückweg hat Nils übernommen. Einen kurzen Zwischenstop an einer Cenote haben wir auch noch gemacht und den Sonnenuntergang vom Auto aus genossen. Den Abend haben wir dann mit Leuten aus dem Hostel und reichlig Tequila ausklingen lassen. 

Alles im allem also ein sehr gelungener Geburtstag

Cenoten in Valladolid

Montag, 20.02.2017

Heute haben wir dann Plan B umgesetzt. Und wir hatten wirklich einen sehr schoenen Tag!! 
Nach einem entspannten Fruehstueck haben wir uns aufgemacht und Fahrraeder ausgeliehen. 90 Pesos fuer den ganzen Tag. Zunaechst haben wir zwei Cenoten besucht, die nebeneinander lagen und zu einem so genannten Jungel - Park benannt wurden. Cenote Xxekén und Samulá. Der Eintritt hat fuer beide Cenoten 180 Pesos gekostet. Zusaetzlich haben wir 90 Pesos fuer ein Buffet ausgegeben, um mal die Bandbreite des mexikanischen Essen zu kosten. Man kann in beiden Cenoten schwimmen. Als erstes waren wir in der Cenote Samulá. Bevor wir uns dann von der naechsten Cenote beeindrucken liessen, haben wir das Buffet gepluendert. Was sehr lecker war !! Danach waren wir dann in der Xxekén. Dort haengen an der Decke ganz viele Fledermaeuse und sehr grosse Stalaktiten. Auch einige Wurzeln der Baueme von oben, haengen in der Luft und versuchen ins Wasser zu ragen.

Cenote Samulá Cenote Xxekén

Es ist sehr schoen in ihnen zu schwimmen und hat ein ganz besonderes feeling. Das Wasser ist nach einiger Zeit, wenn man sich nicht bewgt, etwas frisch. Aber man kann ja kurz die Treppen wieder rauf und sich in der Sonne aufwaermen. Dann ist das kuehlere Wasser eine willkommene Abwechslung. 

Als wir uns genug abgekuehlt haben, haben wir uns wieder auf das Fahrrad geschwungen und sind wieder ein Stueck zuruerck gefahren, um dann die Cenote Oxman zu besichtigen. Diese ist etwas weniger touristisch und hat eine groessere Oeffnung. Nils hat die Gelgenheit genutzt, um mit dem Seil in die Cenote zu schwingen. 

Cenote Oxman

 

Heute Abend geht es dann noch zu einer Show. Jetzt wird aber erstmal gekocht und dann Sachen gepackt, denn morgen geht es mal wieder weiter. Nach Merida :)

Chichén Itza

Sonntag, 19.02.2017

Heute ging es dann nach Chichen Itza. Wir haben uns schon mal auf das Schlimmste eingestellt, da heute Sonntag ist und die Mexikaner freien Eintritt haben und zudem die Maya - Stadt morgen geschlossen hat. Aus Valladolid sind wir mit einem Collektivo fuer 35 Pesos zu den Ruinen gefahren. Die Fahrt dauert etwas mehr als 40 Minuten und man wurde dirket vor der Stadt abgesetzt. Der Eintritt lag bei 242 Pesos. Wir waren gegen 10 Uhr da und der Andrang war bereits riesig. Der ganze Parkplatz war voll und uberall sah man die Reisbusse. Heute haben wir dann auch die ersten Asiaten gesehen. Aber wenn nicht dort, wo dann ?? Die Menschenmassen verteilten sich doch dann relativ schnell nach dem EIngang. Im Gegensatz zu der Mayastadt in Guatemala, ist es hier erlaubt innerhalb der Ruinen Souveniers zu verkaufen. Dementsprechend waren die Wege zwischen den Ruinen mit kleine Steanden voll, was aber nicht so sehr gestoert hat. Die Hauptattraktion ist die beeindruckende Stufenpyramide " El Castillo". Sie ist ca. 25m hoch und ist wie eine Art Kalender aufgeteilt. Oben befand sich der Thron. In das Gebaeude kann man jedoch leider nicht rein. Es wird vermutet, dass sich unter der Pyramide eine grosse Cenote befindet, weshalb es eine erhoehte Gefahr gibt, dass das Gebauede eines Tages zusammenstuerzt. Gut das wir es noch sehen konnten. 

El Castillo   ein Wunder, dass wir es geschafft haben Bilder ohne fremde Menschen zu bekommen 

Gegenuber befindet sich die "Gran Jueggo de Pelota". Dort wurden die Ballspiele abgehalten. Eine Besonderheit bei diesem ist, dass man unter freiem Himmel von einem Ende des langen Platzes jemanden am anderen Ende hoeren kann. 

Das Spielfeld mit der umwerfenden Akkustik

Die Cenote Sagrado liegt etwas ausserhalb. Dort wurden waehrend Tauchgaengen vom Grund wertvolle Artefakte und Knochen von geopferter Menschen, die gezwunden worden waren, sich in die Unterwelten zu stuertzten, gefunden. 

Cenote Sagrado

Von dem Observatorium "El Carcacol", wurden fruher von den Priestern die Termine der anstehenden Rituale und Feste verkuendet. Es ist eines der faszinierendsten und bedeutedesten Gebaeude in Chichén Itza. Vor allem wegen der Wendeltreppe im Inneren, die man aber leider nicht besichtigen darf.

El Carcacol

Nachdem wir gute 3 Stunden in die Kultur der Mayas abgetaucht waren, haben wir ein Collectivo zu der nahe gelgenden Cenote Ik Kil genommen. Da alle Touren die von Cancún aus zu der Maya - Stadt fuehren auch hier einen Stopp machen, ist sie sehr touristisch, voll und wenig naturbelassen. Fuer eine abkuehlung aber genau das Richtige. 

Ik Kil

Da leider die einzige Autovermietung hier in Valladolid zu gemacht hat, muessen wir leider unsere Plaene etwas aendern. Eigentlich wollten wir morgen nach Río Lagartos und einen Zwischenstopp in Ek' Balam machen. Wir versuchen das aber nochmal von Merida, unserem naechsten Ziel, da wir uns das jetzt so in den Kopf gesetzt haben, dass wir das Ziel nicht auslassen moechten. 
Plan B fuer morgen lautet dann, mit dem Fahrrad die umliegenden Cenoten zu erkunden. 

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Hallo mein Name ist Monique und ich werde bald eine längere Zeit in dem Land Costa Rica verbringen. Ihr könnt gerne meine Blogeinträge kommentieren oder mich über das Kontaktformular anschreiben.

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